Joseph Badow

Ich schreibe meine Meinung und Gedanken auf,
zeige ab und zu ein paar Fotos und lasse mich über Trailer aus.

Mit {css:hat} Photoshop Ebenen in CSS3 umwandeln

{css:hat} is a Photoshop extension and this is how it works!
Get CSS Hat plugin
Design your stuff
Export to CSS3

Gerade bei Creattica drüber gestolpert. Sieht nach einem interessanten Plugin aus. Im Moment wartet es noch auf die Zulassung im Appstore, mal schauen ob es das auch für Windows geben wird.

Photoshop CS6 Beta mit einem beschissenen Feature Video

Adobe hat eine neue Photoshop Beta veröffentlicht. Konnte man die Tage ja auch schon überall lesen. Es gibt ein Youtube Video in dem der Senior Creative Director von Adobe ein paar neue Features vorstellt.

Meine Güte, geht mir der Typ dabei auf die Nerven. Diese gekünstelte Motivation, als ob der Typ high wäre. Wir kennen das ja schon von den Jungs mit dem angebissenen Obst. Im Gegensatz zu Russel von Adobe, kann Apple aber die Begeisterung rüberbringen und es wirkt echt.

Mal davon abgesehen, warum haben die sich gerade für diese Features entschieden? Soll Photoshop jetzt für Hinz & Kunz verkauft werden oder wozu gibt es jetzt eingebaute Tilt-Shift Filter? Super, die Funktion erspart mir ein paar Klicks manueller Arbeit und sorgt vermutlich dafür, dass es in naher Zukunft nur so von Miniatur Bildern im Netz wimmelt. Hauptsache Hip sein. Content-Aware Move sieht interessant aus, aber wieso bewerben die denn die Funktion mit dem Bewegen eines Wasserzeichens? iStockphoto U MAD? Das Crop Tool gibt es in der Art Lightroom seit einer gefühlten Ewigkeit, da fühle ich mich einfach nur verarscht wenn von einer neuen, herausragenden Möglichkeit des Beschneidens (*hihi* pun intended) spricht. Tja, und Video? Schön, dass es geht, aber die Timeline sieht ja mal richtig beschissen aus. Vor allem die kleinen Dreicke, die die Übergänge darstellen sollen…

Richtig gut finde ich eher die folgenden Features:

  • Ebenen sind nach Name, Effekt etc. durchsuchbar
  • Ebeneneffekte können auf Ordner/Gruppen angewendet werden
  • Beim Umbenennen einer Ebene kann per Tab direkt zur nächsten gewechselt werden

So lauter Kleinigkeiten eben, die das Arbeiten ungemein erleichtern. Ja, die sind nicht so spannend wie Tilt-/Shift Filter, aber aktive Nutzer sind anscheinend nicht die Zielgruppe.

So iTunes Match, arschgeleckt. Bisher bist du ganz schön scheiße.

Und zwar so scheiße, dass ich dich auf meinem iPhone direkt wieder deaktiviert habe. Egal was man anstellt, du kannst dir einfach keine Cover merken. Und das macht mir keinen Spaß. Klar geht es ums Musik hören, aber wenn da einfach nur ‘ne blöde Note auf dem Display ist nervt mich das total!

Was ist jetzt eigentlich mit den ganzen Streaming Diensten die generell so im Netz aufpoppen? Rdio gerad zuletzt entdeckt und für ganz nett empfunden. Von wegen Deutschlandstart und so aber gleich die Arschkarte gezogen.

The track isn’t available for streaming in your location, per licensing restrictions from its Label and/or Rightsholder

Danke, damit kann ich das in Deutschland wohl vergessen. Das Interface von Grooveshark finde ich furchtbar, damit scheidet der Dienst auch aus. Spotify ist immer noch nicht in Deutschland verfügbar und auf dieses rumgefrickel um doch einen Premium Account zu bekommen habe ich auch keine Lust. Vielleicht kommt es ja doch bald nach Deutschland, Gerüchte gibts da ja gerade genug. Bleibt nur noch Simfy übrig. Hier kann man ohne viel Anstrengung einen Account anlegen und ich bin bisher auch nicht über einen Künstler gestolpert, dessen Musik ich von Deutschland aus nicht hören konnte. Google Music hätte ich fast vergessen. Allerdings kann ich da nur Tracks streamen, die ich auch selber hochgeladen habe. Dafür kostet es nichts. Aber ich zahle ehrlich gesagt lieber einen monatlichen Beitrag bis ca. 10€ und habe Zugriff auf ein riesiges Archiv, als das ich Musik kaufe und hochlade die mir später vielleicht gar nicht mehr gefällt.

Warum ich mir darüber Gedanken mache? Ich will meinen Musikordner von der Platte haben. Dann muss ich mich nicht mehr um Backups kümmern. Außerdem wird die Infrastruktur so schnell ausgebaut, dass ich nicht allzu entfernter Zukunft die Musik aufs iPhone permanent streamen kann. Mit dem jetztigen 3G ist das auch eher witzlos. Aber da will ich hin. Kein dämliches überlegen mehr, was aufs Gerät kommt und was nicht. Ich will auch keine Kompromisse mehr wegen Speicherplatz eingehen. Klar könnte ich mir ein 64GB Model holen. Aber wozu denn!?

Achja, Happy 2012.

iTunes Match – gleich mal ausprobieren.

Vor ein paar Stunden wurde iTunes Match in Deutschland veröffentlicht und ich habe mir den Spaß gleich mal für ein Jahr gebucht. Mir geht es dabei aber weniger um das Streamen der Daten, sondern mehr darum immer ein Backup meiner Musik zu haben. Klar könnte ich jetzt auch einfach Dropbox Speicherplatz kaufen und da alles reinschaufeln, hier hätte ich ja sogar den Vorteil alle möglichen Dateien abzulegen, aber ich finde es besser die Musik direkt in der entsprechenden Anwendung zur Verfügung zu haben. Außerdem habe ich gar nicht viel andere Sachen die ich sonst so sichere. Ja, Fotos, Filme, Images und so Kram, aber da sprechen wir von mehreren 100 Gigabyte und dafür ist mir der Cloudspeicher noch zu teuer. Mit meinen 1024kbit upload würde das Backup vermutlich Jahre brauchen.

Wenn iTunes einen Song abgleicht und in der Datenbank findet, steht mir dieser sofort in einer 256kbit Variante zu Verfügung. Unabhängig von der Qualität der Ursprungsdatei. Diese befindet sich nach dem Abgleich aber noch in meiner Bibliothek. Ich kann also nach erfolgreichem Abgleichen meine Songs in schlechter Qualität löschen und die 256kbit Variante von Apples Servern laden.

Eigentlich wollte ich gar nicht so viel zu dem Dienst erklären, das findet man ja in den einschlägigen News-Portalen und Blogs zuhauf. Mir ging es eher um die Matching Funktion. Welche Daten genau abgeglichen werden ist mir bis jetzt noch nicht ganz klar. Es müssen mehr als nur die ID3 Tags sein, als der Matching Prozess startete hat sich das direkt in der CPU Auslastung bemerkbar gemacht. Ich tippe mal auf einen Abgleich ähnlich wie bei Shazam. Ich denke die Titellänge spielt auch noch mit. Kettcars Handyfeuerzeug gratis dazu ist in meiner Library 2:57 lang und im Store nur 2:52. Es ist der einzige Titel vom Album der nicht erkannt, sondern hochgeladen wurde. Die ID3 Tags sind abgesehen vom Titelnamen und der Titelnummer (höhö, logisch) gleich. Ich werde mich am Wochenende mal hinsetzen und sehen, dass ich Pausen am Ende des Tracks entfernen kann. Vielleicht klappts dann ja mit dem Abgleich. Alles andere wäre aber auch scheiße, ich will doch nicht so ein halbgemixtes Album haben.

Basteln mit dem Open Graph Protocol

Ich hab mir jetzt ein paar Meta Daten selber ins Theme geschrieben. Eigentlich müsste ich mir dafür ein childtheme erstellen, aber damit habe ich mich noch nicht beschäftigt. Meta Daten? Wofür das denn? Ich wollte ein bisschen mehr Kontrolle darüber, wie verlinkte Artikel bei Facebook aussehen.

Dafür gibt es jetzt natürlich wieder dutzende Plugins für WordPress, aber tatsächlich habe ich kein einziges gefunden was meinen Wünschen entspricht. Also hab ich die Sache selber in die Hand genommen und ein bisschen in der header.php rumgewurstelt. (weiterlesen …)

MySQL timestamp formatieren

Ich bin manchmal ziemlich vergesslich. Auch was einfache MySQL Befehle angeht. Bevor ich nächste mal wieder das unübersichtliche Manual welze, schreibe ich es hier mal auf:

SELECT DATE_FORMAT(table.timestamp, '%d.%c.%Y %H:%i') AS timestamp FROM table

Und schon wird aus dem MySQL’schen 2011-09-21 13:26:24 ein hübsches 21.09.2011 13:26. Achja und es ist auch noch schneller, als wenn man das erst durch PHP umwandeln lässt! Jetzt darf ich nur nicht vergessen, dass es hier steht…

Einmal das Kontextmenü aufräumen

Spätestens zwei Wochen nach der Neuinstallation von Windows, ärgere ich mich über Einträge von anderen Anwendungen im Kontextmenü. Ob das der Windows Media Player ist oder Adobe Acrobat, irgendwas schleicht sich immer ein.

Bei einer Frustsuche, wie ich denn den Windows Media Player aus dem Menü entfernen kann, bin ich auf die FileMenu Tools von Lopesoft gestoßen. Dieses Freeware Tool erlaubt eine vollständige Anpassung des Kontextmenüs. Man kann einen zusätzlichen Menüpunkt mit eigenen Befehlen wie Pfad in die Zwischenablage kopieren oder Ordergröße berechnen einbauen, aber auch bestehende Punkte anpassen.

FileMenu Tools von Lopesoft

Im Tab Befehle anderer Anwendungen kann man für verschiedenen Dateitypen und Ordner definieren, welche Einträge erscheinen. Beispielsweise kann ich den Adobe Acrobat Eintrag bei Ordnern deaktivieren, bei normalen Dateien aber beibehalten. Oder ich nehme ihn ganz raus, den brauch ich an der Stelle sowieso nicht.

Da war ja noch was, HP Touchpad

Vor einigen Wochen war ja der große HP Touchpad Hype. HP zieht sich aus dem Touchpad Markt zurück und bietet seine webOS Pads ab 99$ (16GB) an. Das klingt ja erst einmal sehr verlocked und für 99$ kann das Gerät ja gar nicht so schlecht sein. Das dachte sich auch der Chris und hat sich bei Cyberport direkt eins bestellt. Und dann ging das spannende Warten los. Die Verfügbarkeit der Touchpads war begrenzt, die Nachfrage immens. Stundenlang durchforstete Chris Foren nach Hinweisen, wie auch viele viele andere Touchpadbegeisterte. [...] Wir kürzen das mal ab. Im Endeffekt hat er ein 32GB Touchpad reserviert und ich habe es für ihn in der Berliner Cyberport Filiale abgeholt. Ich hab die Gelegenheit natürlich gleich genutzt und mir das Gerät mal genauer angeschaut. Passend dazu habe ich mir auch gleich ein paar Notizen gemacht. Dummerweise kann ich mit dem Zettel heute nicht mehr viel anfangen, deshalb ist das etwas chaotisch, unstrukturiert und ich vergesse bestimmt auch die Hälfte.

Das Gerät aus der Packung zu bekommen war ein ganz schöner Akt. Die Designer haben sich zwar Mühe gegeben das es äußerlich schick aussieht, aber nicht weiter drüber nachgedacht wie man die einzelnen Teile aus dem Paket bekommt. Sehr gut fand ich den Multistecker und Gummi Aufwickelvorrichtung für das USB Kabel.

webOS ist generell nicht das schnellste System. Nach einem Update auf die neuste Version war dies zwar schon wesentlich besser, aber richtig flüssig arbeiten kann man damit nicht. Es kann Flash Inhalte darstellen. Toll… So ein scheiß. Durch die ganzen Flashbanner wird die Performance beim Surfen derart gebremst das es echt keinen Spaß macht. Youtube ist da auch nicht viel besser. Aber selbst wenn die Anzeige des Inhaltes nicht sofort hinterhekommt und es mal eine Sekunde dauert bis das Video Bildschirmfüllend läuft, wird der Sound doch die ganze Zeit ruckelfrei wiedergegeben. Die Youtube App ist eher ein Witz. Das Icon ist lediglich eine Verknüpfung die youtube.com/?client=touchpad (so oder so ähnlich) im Browser aufruft. Generell wirkte das System nicht ganz ausgereift. Auf den ersten Blick passt zwar alles, aber einige Icons waren nicht eindeutig zuzuordnen. Auch fehlten teilweise Übersetzungen auf dem Willkommensbildschirm. Beim Systemupdate lief der Changelog dann völlig aus dem dafür vorgesehene Rahmen.


Ach mensch, da fällt mir direkt noch was positives ein. Der App Catalog. Dieser ist zwar Systembedingt auch nicht der schnellste, aber immerhin hübsch anzusehen und halbwegs gut sortiert. Sehr schön finde ich auch das webOS Pivot Magazin. Dies erscheint monatlich im App Catalog und hat neben den neusten Apps auch Tips und Tricks für die Touchpad Nutzung parat. Für Einsteiger ist das Super!

Im Endeffekt ist das Gerät für mich nicht geeigent. Es ist einfach zu langsam und die Anzahl der Apps ist jetzt auch nicht gerade überwältigend. Aber wer sich gerade erst an so ein Gerät ran wagt für den ist es ein günstiger Einstieg. Zum Surfen auf der Couch oder für eine Skype Video Unterhaltung reicht es allemal. Und wer weiß, vielleicht schreitet die Android Portierung ja doch noch so weit voran, dass man aus dem kleinen Teil richtig was rausholen kann.

Battlefield 3 – Erster Eindruck

Gestern Abend hab ich mir mal die Battlefield 3 Open Beta angeschaut. Die Beta Key Registrierungsseite begrüßte mich nach Eingabe meiner Daten erst einmal mit der Meldung Nur eine Registrierung pro Person möglich. Ich hatte mich vorher nicht registriert und dachte das die Server wohl überlastet sind. Egal, dann erst einmal das Spiel runterladen und installieren. Dafür braucht man den Origin Client – eine neue Platform von EA – die stark an Steam erinnert. Nach der Installation stellte sich heraus, dass ich bereits ein Uralt EA Konto hatte. Passwort zurückgesetzt, angemeldet und anschließend stand die Beta direkt zum Download bereit. Einen Key musste ich auch nicht eingeben, der war bereits drin. Ich vermute mal, dass jedes bestehende EA Konto bereits einen Key hat und man sich entsprechend nicht dafür registrieren kann. Der Download und die Installation gingen sehr flott von statten (1.2 MB/s bei DSL16000).

Als ich das Spiel starten wollte, wurde das Battlelog im Browser geöffnet. Jetzt war ich erst einmal verwirrt. Ich bekam eine Serverübersicht direkt im Browser zusehen und es gab einen Join Server Button.

Battlefield 3 Battlelog - Serverübersicht

Battlefield 3 Battlelog - Serverübersicht

Im nachhinein betrachtet finde ich die Idee großartig. Ich kann im Browser bequem meine Server, mein Profil, Statistiken etc. verwalten.

Batlefield 3 Battlelog - Stats

Batlefield 3 Battlelog - Stats

Wenn mal ein Update für die Serverliste von EA notwendig ist muss ich für das Spiel keinen Patch installieren, sondern es wird automatisch aktualisiert. Ich erinnere mal an die Horror Server Funktion von Call of Duty… Hat man sich für einen Server entschieden und klickt auf Join, taucht unten Links ein Info Fenster auf was die Serververbindung herstellt, Battlefield im Hintergrund startet und den Level lädt. Währendessen kann ich regulär in einem anderen Tab weitersurfen oder sonst was machen. Wenn der Level geladen wurde, klickt man noch auf Play und ist sofort im Spiel! Die Ladezeiten sind zwar nicht lang, aber ich find das trotzdem super.

Ein Ingame Menü gibt es auf den ersten Blick nicht. Lediglich die Möglichkeit das Team und die Klasse zu wählen, sowie die Klasse zu konfigurieren sofern man genug Erfahrungspunkte hat. Per Escape kann man ein weiteres Menü aufrufen um Audio und Grafik einzustellen, ein klassisches Spielmenü eben. Allerdings kann man das Menü bisher nur aufrufen wenn man direkt im Spiel ist. Wenn man tot ist oder die Runde gerade vorbei, geht es nicht. Das stört mich ein bisschen, da ich gern die Grafikeinstellungen von Hand anpasse und es eine Weile gedauert hat bis ich an das Menü kam.

Nun zum Spiel selbst. Ich finde es für Battlefield ziemlich schnell, das kann dem Spiel aber nur gut tun. In der Beta bin ich schon noch über einige Grafikfehler gestolpert, hoffentlich reichen EA vier Wochen bis zur Veröffentlichung um alles zu korrigieren. Es ist halt doof, wenn die Zweitwaffe eines Mitspielers nicht auf dem Rücken plaziert ist sondern zwei Meter dahinter schwebt. Die Grafik ist detailliert, aber nach den Screenshots habe ich ein bisschen mehr erwartet. Aktuell habe ich eine Radeon 5870, keine Ahnung ob eine aktuellere Karte mehr rausholt. Die Einstellungen sind jedenfalls auf Ultra gesetzt und es ruckelt nicht. Das wird sich bei Luftkämpfen später vielleicht noch ändern, die sind in der Beta aber nicht freigeschaltet.

Wenn man das Spiel beendet hat, kann man sich im Battlelog eine Zusammenfassung für jedes Spiel anzeigen lassen. Gefällt mir.

Battlefield 3 Battlelog - Battlereport

Ich konnte bisher nur eine Stunde testen, aber was ich gesehen habe gefällt mir schon gut. AMD hat auch einen vorab Treiber für Battlefield veröffentlicht, den werde ich heute Abend mal ausprobieren.

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